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…Jazz aus Leipzig…

25. Festival LeipJAZZig

SPIELVEREINIGUNG SUED &
SEBASTIAN STUDNITZKY &
MALTE SCHILLER

LeipJazzig.de

Donnerstag, 19.03.2020, 20.00 Uhr

UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12 a

THE MUSIC OF MILES DAVIS & GIL EVANS

Mit diesem Programm möchte die Spielvereinigung Sued dem Urvater der symphonischen Jazzmusik für großes Ensemble huldigen: Gil Evans. Und natürlich auch dem Solisten, dem Gil Evans die Arrangements auf den Leib schrieb: Miles Davis.
In den späten 1950er Jahren kam es zu der außergewöhnlichen und kongenialen Zusammenarbeit der beiden. Es entstanden vier Alben, die heutzutage zurecht als Meilensteine und Wegbereiter der zeitgenössischen Musik für Big Band und Large Ensemble bezeichnet werden. Für „Porgy and Bess“ arrangierte Evans die Musik der berühmten Oper George Gershwins. Gil Evans ordnete die Songs der Oper neu. Damit löste er sich nicht nur von der narrativen Struktur der Oper und der Songabfolge. Er sorgte vielmehr für die Verschmelzung verschiedener Melodien, Fragmente und zufälliger Motive als Bausteine für seine eigenen Arrangements. Für „Miles Ahead“ wurden Eigenkompositionen von Gil Evans sowie Songs von Kurt Weill, Dave Brubeck und John Carisi aufgenommen. In den frühen 1960ern begann die Zusammenarbeit mit großem Orchester. Es entstanden „Sketches of Spain“ und „Quit Nights“. Diese Zyklen waren Evans’ und Davis’ Verarbeitungen spanischer Impressionen und der brasilianischen Bossa Nova.
Gil Evans führte die Orchestrierung als neue Qualität in den Jazz ein. Er kümmerte sich nicht um die Big-Band-typische Gliederung der Bläser-Sektionen (Holzbläser, Trompeten, Posaunen), sondern erweiterte den traditionellen Big-Band-Klangkörper um klassische Orchesterinstrumente wie Oboe, Bassklarinette, Waldhorn und Tuba. Evans verstand sich nicht ausschließlich als Schöpfer von Melodien, sondern betrachtete sich in erster Linie als Arrangeur und Entdecker neuer Orchesterfarben.
Als Gast an der Trompete und am Flügelhorn konnte die Spielvereinigung Sued den ECHO-Jazzpreisträger Sebastian Studnitzky gewinnen. Der in Berlin lebende Multiinstrumentalist ist einer der weltweit aktiven deutschen Musiker. In über 50 Ländern spielte er Tourneen und ist häufiger Festivalgast. Seit Jahren ist er festes Mitglied von „Mezzoforte“ Dazu spielt er in den Bands von Nils Landgren, Rebekka Bakken, Wolfgang Haffner und Dominic Miller. Die Probenleitung und das Dirigat übernimmt der Berliner Musiker Malte Schiller – ein altbekannter Freund der Spielvereinigung Sued.

Sebastian Studnitzky – Trompete
Malte Schiller – Dirigat
Sonja Hornacher – Flöte, Altflöte
Simon Bodensiek – Flöte, Altflöte, Bassflöte, Bassklarinette
Johannes Moritz – Altflöte, Klarinette, Bassklarinette
Henrik Baumgarten – Klarinette, Bassklarinette
Mark Weschenfelder – Altsaxophon
Konrad Schreiter, Patrick Schanze, Tim Jäkel, Vincent Hahn, Sebastian Haas – Trompete
Andreas Uhlmann, Stephan Krause, Ludwig Kociok – Posaune
Matthias Büttner – Bassposaune
Matthias Hochmuth – Tuba
Richard Teufel, Julius Wassenaar, Juri de Marco – Waldhorn
Lorenz Heigenhuber – Kontrabass
Philipp Scholz – Schlagzeug

Foto: Jazzclub Leipzig
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Veranstaltungsort:  UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12 a, 04277 Leipzig.

Eintrittspreise:  EUR 20,- / 15,- (ermäßigt * ).
Karten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse.

Festivalpass für alle vier Tage:  EUR 70,- / 50,- (ermäßigt * ).

Vorbestellungen zur Abholung an der Abendkasse per E-Mail an post@leipjazzig.de.

Der Vorverkauf erfolgt bei der Ticketgalerie (Barthels Hof) und bei der Musikalienhandlung M. Oelsner (Schillerstraße 5). Karten gibt es auch im Ticket-Onlineshop.

Die Tickets sind nicht nummeriert. Es empfiehlt sich, die Plätze bis 19.45 Uhr einzunehmen.

* Ermäßigung erhalten Studierende, Schüler, Auszubildende, ALG-II-Empfänger, Schwerbehinderte, FÖJ-, BFD- u. FSJ-Leistende, Mitglieder des Jazzclub Leipzig e. V.
Eintrittspreis für Inhaber des Leipzig-Passes: 10,- EUR (bei Kartenerwerb im Vorverkauf wird die Differenz zum ermäßigten Preis an der Abendkasse erstattet).
Das Dokument zur Ermäßigungsberechtigung ist bitte an der Abendkasse bzw. beim Vorverkauf vorzulegen.

Hinweise zur Lage des UT Connewitz finden Sie hier.

 

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